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Das Jahr 2022 aus der Sicht von Vojtěch Bednář, dem Produktionsdirektor von BEDNAR FMT

In das Jahr 2022 gingen wir mit leichtem Optimismus. Die Schwierigkeiten der Covid-Epidemie mit den daraus folgenden Beschränkungen schienen vergessen zu sein, und dieser Zustand hielt glücklicherweise das ganze letzte Jahr über an. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres haben wir bei den geleisteten Normarbeitsstunden einen Zuwachs von rund 24 % gegenüber dem Vorjahr erzielt. Leider wurde die zweite Hälfte des Geschäftsjahres bereits durch den Krieg in der Ukraine erheblich beeinträchtigt.

Der Krieg brachte eine Reihe von Veränderungen in der Organisation der Produktion mit sich

Seit dem Kriegsausbruch hat sich viel verändert. Preise für metallurgische Materialien, Engpässe bei diesem Material, Unterbrechung der Versorgungsketten bis zu einem starken Anstieg der Energiepreise. Die Produktpreise galten oft nur für wenige Stunden, und die meisten Bestellungen konnten wegen unvorhersehbarer Materialverfügbarkeit nicht bestätigt werden. Dies wirkte sich letztlich auch auf die Genauigkeit und die Menge der Lieferungen aus. Fast keine Maschine, die in die Montage ging, war vollständig.

Darauf mussten wir reagieren, und die Dinge waren anders anzugehen. Solange für die Maschine zumindest die Hauptteile vorhanden waren, die eine Zusammenstellung in der Linie ermöglichten, wonach die Maschine zu den Abstellflächen transportiert werden konnte, war dies für uns ein zufriedenstellender Zustand, um die Produktion am Laufen zu halten. Nachdem die fehlenden Teile beschafft worden waren, wurden die so abgestellten Maschinen nicht mehr zurück in die Montagelinien gebracht, sondern an neu geschaffene Arbeitsplätze.

Wir innovieren, bauen und modernisieren

Angesichts des sich verschärfenden Konflikts und der Ungewissheit im Energiesektor sowie der Einstufung innerhalb der Regulierungsgrade haben wir beschlossen, die Energiesicherheit unserer Produktion zu erhöhen. Schrittweise wurde ein Projekt für den Sekundäranschluss eines alternativen Heizmediums unter Beachtung der erforderlichen Rechtsvorschriften umgesetzt und ein Propan-Butan-Tank eingerichtet.

Im Jahr 2022 wurde die erste Phase eines Projekts zur vertikalen Lagerung übergroßer Teile umgesetzt. Ein erstes Außenregal wurde errichtet, gefolgt vom zweiten größeren Bau von drei Reihen von Kragarmregalen im Freien. Die Vorteile liegen in der eindeutigen Lokalisierung der Teile, dem Schutz vor Beschädigungen, der sofortigen Verfügbarkeit und einer deutlichen Verbesserung der Effizienz bei der Annahme und Ausgabe dieser Art von Material.

Das Projekt des zentralen Einkaufs hat zum Ziel, die Preise zu halten

Der Schlüssel zur Aufrechterhaltung unserer Produktion war die Verbesserung der Versorgungslage im Bereich des Einkaufs. Auch hier mussten viele Änderungen vorgenommen werden. Nach und nach werden mit den Lieferanten neue Lieferbedingungen ausgehandelt, um die Liefergenauigkeit und die Qualität der Komponenten zu verbessern.

Um Turbulenzen zuvorzukommen und eine Preisstabilität für metallurgische Materialien zu erreichen, wurde ein Projekt zum zentralen Einkauf und zur Festsetzung der Preise für metallurgische Materialien für alle unsere Lieferanten eingeleitet.

Ein steigender Umfang der Produktion erfordert ihre Optimierung

Schrittweise werden auch Änderungen an den Konzeptionen der einzelnen Montagelinien vorgenommen, es werden ihre Takte harmonisiert, um ihren Durchsatz zu erhöhen, und es wird die Ausgangskontrolle in den Takt integriert. In diesem Jahr ist es uns gelungen, durch Verdichtung des Raums auch einen Arbeitsplatz für die Drillmaschinen EFECTA in die Drillmaschinenlinie zu integrieren, wobei alle ursprünglichen Takte beibehalten wurden.

In diesem Jahr wird es eine Herausforderung für uns sein, ein Konzept für die Ergänzung eines weiteren großen Arbeitsplatzes zu finden und umzusetzen. Dafür gibt es gewisse Möglichkeiten, aber ihnen müssen Änderungen in der internen Logistik bzw. annähernde JIT (just in time) Lieferungen vorausgehen, was zu einer Reduzierung der Menge an vorausgegebenem Material im Montagebereich führt.

Trotz vieler Hindernisse ist es uns gelungen, die Gesamtproduktion in Normstunden im Jahr 2022 um 20 % gegenüber dem Vorjahr zu steigern, was ich als Erfolg betrachte. Aufgrund steigender Preise für Eingangsmaterial, Energie und Wartezeiten und anderer Faktoren ist jedoch nicht mit einem ähnlich günstigen wirtschaftlichen Ergebnis zu rechnen.

Im Jahr 2023 müssen wir uns darauf konzentrieren, die internen Produktionsprozesse weiter auszubauen und zu stärken, die Versorgung zu verbessern und interne Reserven zu erschließen, aber auch zum Beispiel die Mitarbeiter zu schulen und ihre Eigenverantwortung zu stärken.

Vojtěch Bednář
Produktionsdirektor der Gesellschaft BEDNAR FMT
Mit uns macht die Landwirtschaft Freude
[email protected]
BEDNAR FMT s.r.o.

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