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MATADOR MO in der trockenen Saison: Was die Bestände zeigten

MATADOR MO half in der trockenen Saison, ein tief durchwurzelbares Bodenprofil zu schaffen. Agronomische Bewertung von drei unterschiedlichen Beständen.

In einer Saison mit langfristigem Niederschlagsmangel erkennt man die Qualität der Bestandesanlage nicht nur daran, wie die Pflanzen keimen. Der entscheidende Teil der Arbeit spielt sich unter der Oberfläche ab. Die Pflanze muss so schnell wie möglich ein Wurzelsystem ausbilden, das in tiefere Bodenschichten eindringen und die Wasserreserven nutzen kann, die im schnell austrocknenden obersten Ackerboden nicht mehr verfügbar sind.

Genau hier zeigte sich in den beobachteten Beständen die Bedeutung der Sämaschine MATADOR MO. Im Betrieb Agro Čejetice s.r.o. wurde sie beim Anlegen von Triticale, Mohn und einer Futtermischung aus Erbse und Hafer eingesetzt. Obwohl es sich um unterschiedliche Kulturen und Bodenbedingungen handelte, war das gemeinsame Element eine tiefere, streifenförmige Lockerung des Bodens direkt bei der Aussaat.

In der außerordentlich trockenen Saison war dieser Arbeitsvorgang entscheidend. Die Beine des MATADOR MO schufen unter dem zukünftigen Bestand eine aufgelockerte Zone bis in eine Tiefe von 20 bis 25 cm. Die Wurzeln hatten dadurch eine Route in die tieferen Teile des Bodenprofils, was den Pflanzen helfen konnte, besser auf den langfristigen Wassermangel zu reagieren.

Drei Bestände, ein gemeinsames Prinzip

Der MATADOR MO wurde im beobachteten Betrieb bei Kulturen mit unterschiedlicher Bestandsarchitektur und unterschiedlichen Anforderungen an die Anlage eingesetzt.


Arbeitsparameter des MATADOR MO in den untersuchten Beständen
Parameter Triticale Mohn Erbse + Hafer
Fläche 38,20 ha 16,83 ha 9,25 ha
Bodenart mittel mittel schwer
Datum der Aussaat 29.09.2025 18.03.2026 27.03.2026
Zinkenabstand 37,5 cm 37,5 cm 37,5 cm
Tiefenlockerungstiefe (MATADOR) 25 cm 20 cm 20 cm
Anordnung der Säscharen 12,5 cm Abwechselnd 12,5 cm und 25 cm Abwechselnd 12,5 cm und 25 cm
Aussaatstärke 230 kg/ha 2,1 kg/ha 220 + 70 kg/ha
Dünger bei der Aussaat ja ja nein
Tiefe des Düngers 10 cm 10 cm ohne maschinelle Anwendung
Ernteergebnis 7,08 t/ha 0,70 t/ha 9 t/ha Frischmasse

Einzelne Erträge lassen sich selbstverständlich nicht ausschließlich der Sämaschine zuschreiben. Das Ergebnis des Bestandes wird vom Wetterverlauf, den Bodenbedingungen, der Vorfrucht, der Sorte, der Nährstoffversorgung und dem Pflanzenschutz beeinflusst.

Für die Bewertung des MATADOR MO ist jedoch ein anderer Zusammenhang wichtiger. In einer Saison, die von langanhaltender Trockenheit geprägt war, schuf die Maschine bei der Aussaat gezielt ein gelockertes Bodenprofil, in das die Wurzeln leichter in größere Tiefen vordringen konnten.

In einem trockenen Jahr ist der Raum für die Wurzeln entscheidend

Bei ausreichenden, regelmäßigen Niederschlägen kann der Bestand einen großen Teil des Wassers aus den oberen Bodenschichten aufnehmen. Bei langanhaltender Trockenheit ändert sich die Lage: Der oberste Profilbereich trocknet allmählich aus, und die Bedeutung der tieferen Schichten nimmt zu.

Die Fähigkeit der Pflanze, dieses Wasser zu nutzen, hängt unter anderem davon ab, ob sie bis in diese Tiefe ein ausreichend entwickeltes Wurzelsystem ausbilden kann.

Problematisch können verdichtete Schichten mit hohem mechanischen Widerstand sein. Die Wurzel muss sich ihnen anpassen, ändert die Wachstumsrichtung oder konzentriert sich auf einen kleineren Bereich des Profils. Das begrenzt das Bodenvolumen, das die Pflanze zur Aufnahme von Wasser und Nährstoffen nutzen kann.

MATADOR MO arbeitete in den beobachteten Beständen mit lockernden Beinen im Reihenabstand von 37,5 cm. Bei Triticale drangen sie bis zu 25 cm, bei Mohn und der Futtermischung bis zu 20 cm.

Es geht also nicht nur um die Ausbildung des Saatbeets. Der lockernde Teil reicht deutlich tiefer und schafft unter dem Bestand eine Zone mit geringerem mechanischen Widerstand.

Gerade dieser Effekt war während der trockenen Saison agronomisch bedeutsam.

Streifenförmige Auflockerung hilft den Wurzeln, in die Tiefe zu wachsen

Das Wirkprinzip des MATADOR beruht auf gezielter, streifenförmiger Bodenbearbeitung. Die Beine führen keine gleichmäßig intensive Tiefenbearbeitung über die gesamte Fläche durch. Sie schaffen an den Stellen, die der nachfolgende Bestand später nutzt, eine durchwurzelbare Zone.

Das Ergebnis ist ein vertikal aufgelockerter Streifen, in dem die Wurzeln beim Wachsen nach unten weniger mechanische Hindernisse überwinden müssen.

Unter trockenen Bedingungen hat dieses Prinzip große praktische Bedeutung. Sobald das Wasser in der obersten Bodenschicht erschöpft ist, kann eine Pflanze mit weiter entwickeltem Wurzelsystem ein größeres Volumen des Bodenprofils nutzen.

Es lässt sich nicht behaupten, dass allein die Auflockerung automatisch zu höheren Erträgen führt. Entscheidende Faktoren sind außerdem die tatsächlichen Wasserreserven in tieferen Schichten, die Bodenstruktur, die Intensität der Trockenheit und die Eigenschaften der jeweiligen Kultur.

Der MATADOR kann jedoch eine der Barrieren beseitigen, die die Pflanze daran hindern, diese tieferen Vorräte zu nutzen.

Und genau das ist bei länger anhaltender Trockenheit ein wichtiger Vorteil.

Triticale: 25 cm tiefer Streifen zur Entwicklung des Wurzelsystems

Eine der untersuchten Kulturen war Triticale. Die Vorfrucht war raps und der Boden wurde als mittelschwer eingestuft.

Nach einer Stoppelbearbeitung bis 8 cm und anschließender tieferer Bearbeitung erfolgte am 29. September 2025 die aussaat mit dem MATADOR. Die auflockernden Beine arbeiteten in einer Tiefe von 25 cm und waren damit am tiefsten von allen drei untersuchten Varianten.

Die Säscharen wurden auf einen Reihenabstand von 12,5 cm eingestellt und die Saatmenge betrug 230 kg/ha.

Gerade die Arbeitstiefe von 25 cm ist vor dem Hintergrund des trockenen Saisonverlaufs interessant. Der durch die Beine geschaffene Streifen bot den Wurzeln eine relativ tiefe, aufgelockerte Zone, in der sie sich nach unten entwickeln konnten.

Parallel dazu brachte der MATADOR bei der aussaat eine NPK‑Mischung 15‑15‑15 und Wigor in einer Menge von 100 + 40 kg/ha aus. Der dünger wurde in etwa 10 cm Tiefe abgelegt.

Das ergibt eine weitere agronomisch interessante Kombination. Die Wurzeln erhalten nicht nur Raum für tieferes Wachstum, sondern die Nährstoffe sind unter dem Saatgut abgelegt, sodass die Wurzeln durch die aufgelockerte Schicht dorthin vordringen müssen.

In Trockenperioden ist das wichtig, weil die oberste Bodenschicht schnell Feuchtigkeit verlieren kann; damit sinkt auch die Möglichkeit, Nährstoffe aus dieser Schicht effektiv aufzunehmen.

Triticale erzielte schließlich einen Ertrag von 7,08 t/ha.

Mohn: Auflockerung bis 20 cm und Nährstoffversorgung unter der Oberfläche

Eine weitere untersuchte Kultur war Mohn. Die Vorfrucht war Weizen und die aussaat erfolgte am 18. März 2026.

Der MATADOR arbeitete mit auflockernden Beinen in einer Tiefe von 20 cm. Der Zinkenabstand blieb bei 37,5 cm, während bei den Säscharen ein Wechsel zwischen Abständen von 12,5 und 25 cm verwendet wurde.

Die Saatmenge betrug 2,1 kg/ha.

Wichtiger als die reine Saatgutmenge ist in diesem Fall die Arbeit des bodenbearbeitenden Teils der Maschine. Mohn gehört zu den Kulturpflanzen, die empfindlich auf den Verlauf der Feuchtebedingungen während der Vegetationsperiode reagieren. In einer Saison, die von langanhaltender Trockenheit geprägt ist, gewinnt daher der Zustand des Bodenprofils unter dem angelegten Bestand an Bedeutung.

Die Beine der Sämaschine MATADOR schufen in bis zu 20 cm Tiefe eine gelockerte Zone, die das Weiterwachsen der Wurzeln aus der Oberbodenschicht in tiefere Schichten erleichtert haben könnte.

Gleichzeitig wurden 100 kg/ha Dünger Fertistart Eurofertil in etwa 10 cm Tiefe ausgebracht.

Beim Austrocknen der Bodenoberfläche ist die Lokalisierung von Nährstoffen in tieferen Schichten auch hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit interessant. Der Nährstoff allein reicht nicht aus. Die Pflanze muss ihn über ein aktives Wurzelsystem in Boden mit ausreichender Feuchte aufnehmen.

Der erzielte Mohnertrag betrug 0,70 t/ha.

Erbse mit Hafer: Schwerer Boden stellte die Arbeit der Beine auf die Probe.

Die Futtermischung bedeutete für die Maschine eine weitere besondere Herausforderung.

Auf 9,25 ha wurde am 27. März 2026 eine Mischung aus Erbse und Hafer ausgesät. Die Saatmenge betrug 220 kg/ha Erbse und 70 kg/ha Hafer.

Ein wesentlicher Unterschied zu den vorherigen Varianten war der schwere Boden. Der Dünger wurde hier nicht in das Bodenprofil eingebracht, da der Hafer durch die Scheiben an den Beinen nahezu auf der Bodenoberfläche gesät wurde.

Gerade an solchen Standorten ist die Qualität der Arbeit des lockernden Teils von entscheidender Bedeutung. Mit zunehmender Volumendichte und mechanischem Widerstand des Bodens steigt der Kraftaufwand, den nicht nur das Arbeitsorgan der Maschine, sondern später auch die Pflanzenwurzel überwinden muss.

MATADOR arbeitete hier in einer Tiefe von 20 cm.

Die lockenden Beine schufen damit nicht nur Raum für die eigentliche Saatablage. Ihre Aufgabe war es, im schweren Boden eine vertikale Zone zu schaffen, die das Wurzelsystem anschließend nutzen kann.

In Kombination mit langanhaltender Trockenheit ist dieser Effekt wichtig. Schwerer Boden kann Wasserreserven enthalten, doch wenn das Wurzelsystem durch eine mechanische Barriere eingeschränkt ist und sich nur in der oberen Profilzone konzentriert, kann die Pflanze diese Vorräte nicht vollständig nutzen.

Die Mischung erzielte 9 t/ha Grünmasse.

MATADOR brachte bei diesem Durchgang keinen Dünger aus. NPK 15-15-15 wurde separat vor der Aussaat ausgebracht.

Die Trockenheit machte die Bedeutung einer korrekt eingestellten Arbeitstiefe deutlich.

Die Erfahrungen von den beobachteten Flächen zeigen zugleich, warum es nicht sinnvoll ist, den MATADOR allein nach seiner maximal möglichen Arbeitstiefe zu beurteilen.

Im praktischen Einsatz wurde je nach Kulturpflanze und Bedingungen in 20 oder 25 cm Tiefe gearbeitet.

Das ist aus agronomischer Sicht der richtige Ansatz.

Ziel ist es nicht, um jeden Preis möglichst tief zu arbeiten. Das Bein soll eine Schicht entfernen oder aufbrechen, die die Entwicklung des Wurzelsystems einschränkt, und ausreichend Raum für die Wurzeln schaffen. Jeder zusätzliche Zentimeter Bearbeitung erhöht zugleich den Zugbedarf und den Energieaufwand.

Die Tiefe muss daher dem tatsächlichen Zustand des Bodenprofils entsprechen.

In einer trockenen Saison kann sich der Vorteil einer korrekt durchgeführten Lockerung stärker bemerkbar machen als in einem Jahr mit regelmäßigen Niederschlägen. Solange Wasser in der oberflächennahen Schicht verfügbar ist, sind Unterschiede in der Wurzeltiefe möglicherweise weniger auffällig. Bei länger andauerndem Wassermangel wird jedoch die Fähigkeit der Wurzeln, weiter nach unten zu wachsen, zu einer wichtigen Voraussetzung für die Standfestigkeit des Bestandes.

MATADOR bereitet nicht nur das Saatbeet vor

Bei der Bewertung von Sämaschinen wird häufig vor allem die Gleichmäßigkeit der Aussaat, die Saatguttiefe oder die Auflaufqualität berücksichtigt. Bei MATADOR MO würde eine solche Beurteilung jedoch nur einen Teil der Arbeit der Maschine erfassen.

Die zum Lockern eingesetzten Beine, die in 20 bis 25 cm Tiefe arbeiten, beeinflussen das Umfeld, in dem sich die Pflanze noch lange nach dem Auflaufen entwickeln wird.

Das ist der entscheidende Unterschied.

Die Säschar entscheidet über die anfängliche Ablage des Saatguts. Der lockernde Teil des MATADOR schafft gleichzeitig Raum für das zukünftige Wurzelsystem.

In einer Saison mit langen Perioden ohne nennenswerte Niederschläge zeigte sich, warum gerade dieser Teil der Technologie agronomisch so wichtig ist.

Wichtig war auch die Möglichkeit, Dünger in das Profil einzubringen.

Bei Triticale und Mohn wurde während der Aussaat zudem eine unter der Oberfläche erfolgte Platzierung des Düngers in etwa 10 cm Tiefe genutzt.

Unter Trockenheitsbedingungen ist dies eine interessante Ergänzung des Gesamtsystems.

Bei flächiger Ausbringung auf die Oberfläche können Teile der Nährstoffe in Perioden ohne Niederschläge in der trockenen Bodenschicht verbleiben. Ihre tatsächliche Verfügbarkeit für die Pflanze ist dann durch Wassermangel eingeschränkt.

Die Ablage des Düngers unter der Oberfläche bringt die Nährstoffe näher an den aktiven Teil des Wurzelsystems und positioniert sie in einer stabileren Bodenumgebung.

Der Effekt hängt natürlich vom Typ des Düngers, den Bodeneigenschaften, der Feuchte und der anschließenden Wurzelentwicklung ab. In Verbindung mit der aufgelockerten Wurzelzone ergibt sich jedoch ein logisches System: Die Beine schaffen Raum für die Wurzel, und die Nährstoffe werden in jenem Profil abgelegt, das die Wurzel anschließend nutzen soll.

Was die Arbeit der Maschine während einer sehr trockenen Saison gezeigt hat

Die Ergebnisse dreier Bestände erlauben es, einige praktische Erkenntnisse zu formulieren.

Am wichtigsten war die Arbeit unter der Oberfläche. MATADOR schuf mit seinen lockernden Beinen eine 20 bis 25 cm tiefe Zone, die für die weitere Entwicklung der Wurzeln geeignet ist.

Die streifenförmige Lockerung gewann in der Trockenheit an Bedeutung. Während die oberen Bodenschichten austrockneten, ermöglichte ein tieferes Wurzelsystem den Pflanzen, Wasser aus einem größeren Bereich des Bodenprofils zu nutzen.

Die Arbeitstiefe ließ sich den Bedingungen anpassen: Triticale wurde bis 25 cm gelockert, bei Mohn und der Futtermischung wurden 20 cm gewählt.

Die Maschine arbeitete auch auf schwerem Boden. Gerade hier kann die Verringerung des mechanischen Widerstands in der Wurzelzone große Bedeutung für das vertikale Wurzelwachstum haben.

Der MATADOR ermöglichte die Kombination von Auflockerung und zielgerichteter Düngerplatzierung. Bei Triticale und Mohn wurde der Dünger in etwa 10 cm Tiefe des Bodenprofils abgelegt.

Unterschiedliche Kulturen konnten auf verschiedene Weise angelegt werden. Die Maschine arbeitete mit dem klassischen Reihenabstand von 12,5 cm, aber auch mit einer abweichenden Organisation der Saatreihen je nach Bestandsart.

Häufig gestellte Fragen

Wie tief arbeitete der MATADOR MO bei der Anlage der untersuchten Bestände?
Bei Triticale arbeiteten die Auflockerungsbeine bis in 25 cm Tiefe. Bei Mohn und bei der Mischung aus Erbse und Hafer war die Arbeitstiefe auf 20 cm eingestellt.
Warum ist tieferes bandförmiges Auflockern bei Trockenheit wichtig?
Der aufgelockerte Streifen reduziert den mechanischen Widerstand des Bodens gegenüber wachsenden Wurzeln. Das Wurzelsystem kann so leichter in tiefere Schichten eindringen und ein größeres Bodenvolumen nutzen, einschließlich des Wassers, das unter der ausgetrockneten Oberflächenschicht gespeichert ist.
Bedeutet ein tieferes Wurzelsystem automatisch einen höheren Ertrag?
Nein. Der Ertrag wird von vielen Faktoren beeinflusst, und in den tieferen Schichten muss Wasser tatsächlich verfügbar sein. Bessere Bedingungen für die Durchwurzelung erhöhen jedoch die Fähigkeit der Pflanze, einen größeren Teil des Bodenprofils zu nutzen.
Wie war der Reihenabstand der auflockernden Beine?
In allen drei untersuchten Varianten arbeiteten die Beine mit einem Reihenabstand von 37,5 cm.
Welche Rolle spielte die Einbringung des Düngers?
Bei Triticale und Mohn wurde der Dünger in etwa 10 cm Tiefe abgelegt. Unter trockenen Bedingungen kann die Lokalisierung im Unterboden vorteilhaft sein, weil sich die Nährstoffe so nicht ausschließlich in der schnell austrocknenden Oberflächenschicht konzentrieren.
Arbeitete der MATADOR auch auf schwerem Boden?
Ja. Eine Mischung aus Erbse und Hafer wurde auf schwerem Boden in Ražice angelegt. Die Beine arbeiteten dort bis in 20 cm Tiefe, und es wurden 9 t/ha Grünmasse geerntet.
Lassen sich die erzielten Erträge dem Einsatz des MATADOR MO zuschreiben?
Ohne Kontrollvarianten lässt sich das wissenschaftlich nicht nachweisen. Betriebsergebnisse zeigen jedoch, dass die mit dem MATADOR angelegten Bestände die sehr trockene Saison überstanden haben und dass die Maschine bei der Anlage Bedingungen geschaffen hat, die ein tieferes Durchwurzelungswachstum fördern.

Im trockenen Jahr zeigte sich, was unter der Oberfläche geschieht

Die beobachteten Bestände aus Triticale, Mohn und Futter­mischungen durchliefen die Saison mit einem ausgeprägten und langanhaltenden Wassermangel. Solche Bedingungen prüfen nicht nur die Qualität der Aussaat, sondern auch die Art der Vorbereitung des Bodenprofils.

Der MATADOR MO erzeugte bei der Anlage der Bestände mit seinen auflockernden Beinen Streifen in 20 bis 25 cm Tiefe. Dadurch verringerte er den mechanischen Widerstand des Bodens in der späteren Wurzelzone und schuf günstige Bedingungen für das Eindringen der Wurzeln in tiefere Schichten.

Unter trockenen Bedingungen ist dies einer der wichtigsten agronomischen Beiträge des gesamten Konzepts.

Ein Bestand, dessen Wurzeln überwiegend in der schnell austrocknenden obersten Bodenschicht bleiben, kann nur begrenzt auf längere Trockenperioden reagieren. Eine Pflanze, die tiefere Schichten des Bodenprofils nutzen kann, verfügt über deutlich bessere Möglichkeiten, Wasser und Nährstoffe zu erschließen.

Die Arbeit des MATADOR MO endet daher nicht in dem Moment, in dem das Saatgut die Säschar verlässt. Ein wesentlicher Teil seines agronomischen Effekts besteht darin, welches Umfeld er für das Wurzelsystem in den folgenden Vegetationsmonaten schafft.

JOY OF FARMING
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BEDNAR FMT s.r.o.

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