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Strip-Till-Aussaat von Winterraps: Wie die Sämaschine MATADOR MO eine tiefere Wurzelbildung, ein besseres Wassermanagement und eine höhere Ertragsstabilität fördert

Die Streifenbearbeitungstechnologie in Kombination mit der Aussaat ist einer der vielversprechendsten Ansätze in der modernen Agrarwissenschaft unter Bedingungen, bei denen es notwendig ist, die Bodenfeuchtigkeit effektiver zu steuern, unnötige Störungen des Bodenprofils zu minimieren und gleichzeitig Kulturen mit hoher Präzision anzulegen.

In der Praxis zeigen sich die Vorteile besonders deutlich bei der Anbauflächenherstellung für Winterraps, der eine schnelle und gleichmäßige Anfangsentwicklung, ein hochwertiges Wurzelsystem und eine gute Verfassung für den Eintritt in die Winterperiode erfordert. Genau in dieser Hinsicht bietet die Sämaschine BEDNAR MATADOR MO eine sehr interessante Lösung, da sie Streifenbearbeitung, Pflanzung, zielgerichtete Düngerplatzierung und die Möglichkeit der Aussaat einer Zwischenfrucht in einem einzigen Arbeitsgang vereint.

In Markovice in der Tschechischen Republik wurde im Jahr 2025 Winterraps mit der Sämaschine MATADOR MO in Winterweizenstoppeln ausgesät. Die Aussaatmenge betrug 2 kg/ha (Hybride Lessing), wobei die Zwischenreihen der Hauptkultur mit einer Zwischenfrucht – Ackerbohnen – in einer Menge von 70 kg/ha eingesät wurden. Der Raps wurde in einem Reihenabstand von 37,5 cm ausgesät. Der Zinkenbereich des Geräts ermöglichte eine gleichzeitige zonale Auflockerung bis zu einer Tiefe von 20 cm, und während der Aussaat wurde der Dünger TOP-PHOS 20P am Boden der aufgelockerten Zone ausgebracht. Zwei Reihen Saubohnen wurden gleichzeitig in der Zwischenreihe im Abstand von 12,5 cm ausgesät. Diese Kombination veranschaulicht deutlich, was Streifenbearbeitung, wie sie von der MATADOR MO-Maschine durchgeführt wird, unter realen Feldbedingungen bedeutet. Der Boden wird nicht auf der gesamten Fläche bearbeitet, sondern nur in genau definierten Streifen, in denen sowohl die mechanische Bodenbearbeitung als auch die Aussaat und Düngung der Hauptkultur konzentriert sind.

Gerade diese Eingriffe innerhalb des Streifens der zukünftigen Reihe stellen einen der wichtigsten agronomischen Vorteile der Strip-Till-Technologie dar. Der Boden zwischen den Reihen bleibt weitgehend ungestört, was den Feuchtigkeitsverlust verringert, das Erosionsrisiko senkt und gleichzeitig die biologische Aktivität im Boden erhält. In dem Streifen, in dem sich die Raps-Pflanze entwickelt, entsteht ein Umfeld mit geringerem mechanischem Widerstand, besserer Belüftung und einer präzise platzierten Nährstoffzufuhr. Dies ist besonders wichtig für Raps, der empfindlich auf die Qualität seiner Etablierung reagiert und bereits im Herbst den zukünftigen Ertrag davon abhängig macht, wie schnell und tief sich sein Wurzelsystem etabliert. Hier fungiert der MATADOR MO nicht nur als Sämaschine, sondern als Werkzeug zur gezielten Gestaltung der Wurzelzone.

Die erste Bestandsbegehung am 22. August 2025 zeigte, dass die Entwicklung durch das auf die Aussaat folgende trockene Wetter beeinträchtigt wurde – eine Situation, die in der heutigen Landwirtschaft keineswegs ungewöhnlich ist. Gleichzeitig kam es nach der Aussaat in Stoppeln vermehrt zu durchwuchs von Getreide, der anschließend mit einem Graminizid bekämpft wurde. Dennoch zeigte sich, dass die Ackerbohne als Begleitkultur eine gute Wurzelpenetration in der unbearbeiteten Zone zwischen den Rapsreihen erreichte. Dies ist agronomisch bedeutsam, da die Wurzeln der Begleitkultur auch über den bearbeiteten Streifen hinaus zur biologischen Bodenbearbeitung beitragen, die Bodenstruktur verbessern und zukünftige Wasserinfiltrationswege unterstützen. In diesem Fall geht es bei der Streifenbearbeitung daher nicht nur um die mechanische Bodenbearbeitung innerhalb der Reihe, sondern um die Kombination mechanischer und biologischer Effekte im gesamten Pflanzenprofil.

Přesnost, která dává smysl

Eine weitere Untersuchung am 7. Oktober 2025 bestätigte, dass sich die Winterraps-Pflanzen zu robusten Exemplaren mit einem Wurzelhalsdurchmesser von 1,5 bis 2 cm entwickelt hatten und die Wurzeln sowohl auf die Streifenbearbeitung als auch auf die Düngung positiv reagierten. In den Zwischenreihen befanden sich 30 bis 50 cm hohe Ackerbohnenpflanzen. Sie wurzelten gut im Boden, ohne die Entwicklung der Hauptkultur zu beeinträchtigen. Von besonderer Bedeutung waren die aktiven Knöllchen symbiotischer Bakterien am Wurzelsystem der Ackerbohnen, da sie die biologische Fixierung von Luftstickstoff bestätigten. Sobald sich die Rückstände der Begleitkultur zersetzt haben, kann dieser Nährstoff Teil der Ernährung für den sich anschließend entwickelnden Öl Raps / Raps werden. Aus technischer Sicht ist dies ein wichtiges Argument für ein System, das Streifenbearbeitung, streifenweise Düngung / Platzierung von Dünger und eine Begleitkultur kombiniert. Das Ergebnis ist nicht nur eine bessere Etablierung der Kultur, sondern auch eine umfassendere Förderung der Bodenfruchtbarkeit.

Darüber hinaus zeigten die Entwicklungen im Herbst ein weiteres wichtiges Merkmal des Systems. Die ersten niedrigen Bodentemperaturen begannen, das Wachstum der Begleitkultur auf natürliche Weise einzuschränken, was der Anforderung der Technologie entsprach, dass die Begleitkultur bis zum Frühjahr absterben und nicht mehr mit der Hauptkultur konkurrieren sollte. Ein solcher Ablauf ist agronomisch sehr wertvoll. Die Begleitkultur erfüllt ihre Funktion im Herbst, wenn sie zur Bodenstruktur beiträgt, Wurzelbiomasse aufbaut und Nährstoffe bindet, überlässt das Feld jedoch bis zum Frühjahr der Hauptkultur. Die Bohnenrückstände verbleiben dann an der Oberfläche und im Boden als Quelle für organische Substanz und als Faktor, der das Wasserhaushalt der Parzelle unterstützt. In Kombination mit der Streifenbearbeitungstechnologie schafft dies eine stabilere Umgebung für das weitere Wachstum der Raps-Kultur.

Die Frühjahrsbeurteilung am 9. April 2026 bestätigt, dass sich diese Technologie auch nach der Überwinterung sehr positiv ausgewirkt hat. Die Pflanzen befanden sich in der Streckwachstumsphase, wiesen sichtbare Blütenknospen auf, erreichten eine Höhe von 40 bis 50 cm und zeigten einen guten Zustand. Eine wichtige Erkenntnis war, dass die zonale Bodenlockerung mit den MATADOR-Sämaschinen zur Entwicklung des Wurzelsystems bis in eine Tiefe von mindestens 25 cm beitrug, was an diesem Standort für die Wasseraufnahme aus den unteren Bodenschichten unerlässlich ist. An der Oberfläche waren noch Reste der gefrorenen Begleitpflanze sichtbar; ihre Bedeutung lag unter anderem in der Bildung von Infiltrationskanälen entlang der abgestorbenen Wurzeln und im Schutz des Bodens vor der kinetischen Energie des Regens.

Auch die Vegetationsdichte deutet darauf hin, dass die Pflanzung wirksam war. An der untersuchten Fläche lag die Pflanzenzahl zwischen 18 und 25 Pflanzen pro m², was bei einem Reihenabstand von 37,5 cm als optimal für das Erreichen des gewünschten Ertrags gilt. Obwohl in einem Teil der Parzelle Schäden durch Wühlmäuse erkennbar waren und der Bestand in der unteren Sektion spärlicher war, wurde er insgesamt als kompakt bewertet. Dies ist eine wichtige praktische Erkenntnis für Landwirte: Die Streifenbearbeitungstechnologie unter Einsatz der MATADOR MO-Sämaschine bietet nicht nur theoretische Vorteile hinsichtlich des Bodenschutzes, sondern zeigt sich auch in der tatsächlichen Standfestigkeit der Kultur und ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber ungünstigeren Bedingungen während der Vegetationsperiode.

Sowohl aus agronomischer als auch aus technologischer Sicht lässt sich daher sagen, dass die MATADOR MO-Streifenbearbeitungssämaschine eine hochwirksame Lösung für den Anbau von Winterraps im Streifenbearbeitungssystem darstellt. Die Kombination aus Streifenbearbeitung, Pflanzung, gezielter Platzierung von Dünger und dem Einsatz einer Begleitkultur führt zu einer besseren Wurzelentwicklung, einer höheren Trockenresistenz der Pflanzen, einem verbesserten Wasserhaushalt und einer verbesserten Bodenstruktur. In einer Zeit, in der landwirtschaftliche Betriebe nach Technologien suchen, die Leistung, agronomische Vorteile und Nachhaltigkeit vereinen, ist die Streifenbearbeitung mit der MATADOR MO der Weg in die Zukunft. Dies ist nicht nur aus Sicht der Mechanisierung sinnvoll, sondern vor allem im Hinblick auf die langfristige Produktionsstabilität von Boden und Kulturpflanze.

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